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Neurodermitis- Therapie

Neurodermitis ist eine Hauterkrankung, die  chronisch und  nicht ansteckend ist.  Neurodermitis  wird  von einem starken Juckreiz und trockener Haut gekennzeichnet. Auf der Haut entstehen rote, entzündliche, schuppende Ekzeme, die gelegentlich auch nässen. Die Ekzeme treten schubweise auf. Zwischen den einzelnen Schüben, die von unterschiedlicher Stärke und Dauer sein können, liegen symptomfreie Zeiträume. Die Symptome treten an unterschiedlichen Stellen und in verschiedener Ausprägung auf.

Die trockene Haut von Neurodermitikern weist einen Mangel an bestimmten Hautfetten und eine verminderte Speicherfähigkeit für Feuchtigkeit auf. Daher ist die Haut rau und hat eine Neigung zur Schuppenbildung. Weitere Folge der Hauterkrankung ist der Verlust wichtiger Hautfunktionen. So kann die entzündete Haut nicht mehr als Barriere gegen Umwelteinflüsse wirken. Außerdem sind die Funktionen von Schweißbildung, Temperaturregulierung und Hautdurchblutung gestört. Natürlicherweise ist die menschliche Haut von zahlreichen Pilzen und  Bakterien besiedelt. Die Zusammensetzung dieser Keime ist bei Neurodermitikern verändert, dadurch kann es zu einer Verschlimmerung der Krankheit kommen. Durch den Verlust der Schutzfunktion der Haut ist es für Keime außerdem einfacher, in die Haut einzudringen und Infektionen zu verursachen.

Die genauen Ursachen von Neurodermitis sind bis heute ungeklärt. Bei den meisten Betroffenen liegt eine ererbte Veranlagung zu der Krankheit vor. Für den Ausbruch von Neurodermitis ist allerdings ein Zusammenwirken mehrerer Faktoren nötig, die individuell sehr verschieden sein können und daher auch noch nicht alle erforscht sind. Man spricht von einer multifaktoriellen Entstehung der Krankheit. Daneben können Allergien, bestimmte Nahrungsmittel, das Klima und auch physikalisch-chemische Faktoren (z. B. zu hohe Außentemperaturen, zu trockene Luft oder Irritation der Haut durch Textilien wie etwa Wolle) als Auslöser wirken. Psychische Belastungen können die Krankheit zwar nicht verursachen, aber die Hauterscheinungen verstärken. Rauchen und Passivrauchen wirken sich negativ auf den Krankheitsverlauf aus.

Welche Therapie erfolgreich ist, hängt auch von den auslösenden Faktoren ab und muss daher für jeden Patienten individuell ausprobiert werden. Dazu ist viel Geduld nötig.

Ihr Nutzen

Im Rahmen der ganzheitlichen und individuellen Behandlung der Neurodermitis können die Beschwerden und Symptome gelindert bzw. oft auch geheilt werden.